10. Übungsaufgabe

Bei meiner aktuellen Recherche in H-Soz-u-Kulz und H-Net versuchte ich meine üblichen Stichwörter zu verwenden, die ich bis jetzt bei sämtlichen Datenbanken, Bibliotheken und Zeitschriftenmagazinen erfolgreich verwendetet ebenfalls anzuwenden, jedoch ist das Ergebnis etwas anderes ausgefallen, als gedacht:

Das positive bei den oben genannten Netzwerken: Man bekommt vollkommen neue Ergebnisse zu seiner Recherche, als bei den üblichen Anlaufstellen. So bekam ich sehr viele Historische Fachartikel in meiner Ergebnisliste.

Der Nachteil, der allerdings überwiegt. man muss seine Anfrage möglichst genau stellen, da man sonst  auf zu viele Ergebnisse kommt. So gab ich als erster Frauengeschichte oder Wirtschaftswunder ein und kam auf über 6000 Ergebnisse. Dies ist anders als bei Bibliotheken, da man dort schneller passendere Ergebnisse geliefert bekommt.

Zusammenfassend würde ich sagen, ist mir so wie in der Vergangenheit auch in Zukunft lieber die klassische Bibliotheken und Datenbanksuche, da man schneller passendere Ergebnisse findet. Für eine weit größere Recherche aber wie ein Forschungsprojekt oder eine Diplom- oder Dissertationsarbeit ist diese Netzwerk Recherche eine Interessante Sache, da man wirklich vollkommen andere Artikel bekommt als wie bei den Bibliotheken.

 

9. Übungsaufgabe

Wenn ich in Google zu meinem Thema „Das Frauenbild im Wiederaufbau. Verglichen mit österreichischen Filmen der 1940er und 1950er Jahren“ recherchieren, kommen zuerst sämtliche Wikipedia Einträge zu Trümmerfrauen, Nachkriegszeit, und Frauengeschichte im Wiederaufbau. Das Filmgeschehen der damaligen Zeit muss man allerdings immer separat recherchieren, da es nur sehr wenige vergleichende Artikeln im Internet gibt. Diese sehr allgemeinen aber durchaus sehr nützlichen Einträge dienen für mich, mich in meinem Thema Weitgehens allgemein auszukennen. Da ich mich aber mit meinem Thema schon länger beschäftigt habe, bin ich eher auf der Suche nach wissenschaftlichen und historisch fachlich relevante Artikel, die ich für meine Arbeit verwenden konnte.

 

Bei sämtlichen anderen Datenbanken, muss man seine Suchanfrage schon spezifischer stellen. Da reicht es nicht den Titel einfach ins Suchfeld einzugeben, sondern muss man muss mit einzelnen Stichwörtern, dass für mich relevante heraus picken. So gab ich einige Stichwörter wie Wiederaufbau, Frauengeschichte, Filme 1950, Trümmerfrauen, Nachkriegszeit ein. Allerdings umfassten auch diese Stichwörter einen größeren Zeitlichen Rahmen als ich ihn gerne hätte, und so musste ich in den vielen Werken die mit die Datenbanken vorschlugen, das richtige für mich auswählen, endlich wie bei der Bibliotheken suche.

 

Das Zeitschriftenfreihandmagazin ist was tolles. Denn da fand ich original Zeitschriften der 1940, 50ern und 60ern, und vermittelten mir wie die Zeit damals wirklich war, wie Zeitzeugen dies erlebten und die Magazine mit der damaligen Situation umgingen. So gab es sehr wohl die Tratsch und Klatsch Magazine, die konservativen Magazine die Frauen wieder zum Haus und Herd riefen, Magazine die für eine Gelichberechtigung der Frauen kämpften und Magazine die Werbung für Frauenarbeit machten.

 

Diese Magazine und hilfreiche Zeitgenössischen Bücher, kombiniert mit Historischen Büchern und Artikel geben mir den perfekten Überblick über mein Thema. Leider muss ich zugeben, dass mein Thema mehr in Büchern und Fachzeitschriften als in Fachartikeln im Internet behandelt wird.

 

Zusammengefasst würde ich sagen, dass die Google suche ähnlich funktioniert wird wie Datenbank und Bibliotheken suche. Allerdings findet man, zumindest ich, sehr allgemeine Sache auf Google, wo man sich Überblicksmäßig über sein Thema informieren kann. Will man allerdings Fachliteratur, so muss man schon in die Datenbanken schauen und seine Suche sehr spezifisch formulieren. Je bessere Stichwörter man hat, desto schneller findet man sein gewünschtes Ergebnis.

7. Übungsaufgabe, 2.Teil

Seit ich Wikipedia regelmäßig zu benutzen begann, hörte man noch viele kritische Meinungen. In den ersten Jahren meines Studiums war es für mich mehr ein Nachschlagwerk. Es war schneller zuhanden als der bekannte „Brockhaus“, die Begriffe waren dank Suchfunktion leichter zu finden und die Inhalte waren für jedermann verständlich erklärt. Doch von  Dozenten Seite hörte man nur Schauergeschichten dass Menschen aus Spaß Artikel fehlerhaft verfassen und somit falsches wissen vermitteln.  

 

Ich verwendetet Wikipedia immer zum nachschlagen, wenn ich grob und oberflächlich etwas wissen wollte. Allerdings traute ich mich nie etwas aus Wikipedia zu zitieren, denn meistens wurde schon in der ersten Einheit der Lehrveranstaltung erklärt, dass man nicht aus Wikipedia zitieren darf. Und aus eigener Erfahrung weiß ich, wenn man es trotzdem machte wurde man schlechter oder gar negativ beurteilt.

 

Allerdings hat sich die Wikipedia gewandelt. Die Artikel sind immer besser geworden und gehen mehr ins Detail. Es gibt mittlerweile genug Quellenhinweise am Ende der Seite wo man das vermittelte oft nochmals nachschlagen kann. Doch die Dozenten, so wirkt es, wollen noch immer keine Zitate aus Wikipedia. Manche verweisen darauf, dass man zum besseren Verständnis gewisse Grundbegriffe nachlesen soll, , aber in Seminararbeiten hat es immer noch nichts verloren.

 

Meiner Meinung nach hat sich Wikipedia wirklich verbessert. Aber um den richtigen Umgang zu lernen und auch wirklich zu hinterfragen ob das in Wikipedia stehende auch wahr ist, sollte man andere Quellen hinzuziehen und vergleichen. Zitieren aus Wikipedia würde ich dann nicht ablehnen, wenn man sich des Inhalts sicher ist. Allerdings bin ich trotzdem der Meinung, dass man aus Büchern, Lexika und Fachzeitschriften immer noch „sicherere“ Quellen bekommt als aus Wikipedia, da es sehr wandelbar ist.

7. Übungsaufgabe, 1. Teil

Englische Schlagwörter: Women, Movies, 1950tis, 2. WW

Einschätzung der Ergenisse: Nachdem die Begriffe sehr oberflächlich sind, gibt es gerade bei „women“ sehr viele treffer! Deshalb sind die Suchergebnisse eher mehr als zu wenig.Aber beim überfliegen der vorgeschlagenen Dokumente, waren einige sehr brauchbare dabei!

Ausgewählter Treffer: Ich habe mich für den Artikel „Die Krux mit der Gleichheit. Diskussionen um Geschlechtergleichheit im österreichischen Familienrecht der 1950er Jahre.“ ( The Crux of Equality. Discussions of Gender Equality in Austrian Family Law in the 1950s. (English) By: Niederkofler, Heidi. Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften, 2009, Vol. 20 Issue 3, p108-133, 26p; Language: German; Historical Period: 1951 to 1960) entschieden.

 

Beim Österreichischen Bibliothekenverbund habe ich die Ausgabe der Österreischen Zeitschrift für Geschichtswissenschaft gefunden, nicht allerdings bei der direkten Suche auf der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek der Uni Wien. Allerdings wurde ich über Google auch auf eine Seite der Uni Wien fündig wo alle Ausgaben dieser Zeitschrift auffindbar waren. http://www.univie.ac.at/oezg/

 

 

 

6. Übungsaufgabe: Datenbankrecherche

zu filmen gibt es viele spannende datenbanken, unter anderem: http://search.ebscohost.com/login.aspx?authtype=ip,uid&profile=ehost&defaultdb=fah

oder auch: http://www.filmarchives-online.eu/

Zu Frauengeschichte die passende Datenbank zu finden, machte mir anfangs mehr Probleme, da die Stichwortsuche keine erfolge brachte und die Datenbanken zu allgemeinen Frauengeschichte natürlich mengenmäßig sehr viele sind!

unteranderem sind mir folgende datenbanken aufgefallen:

http://www.geschichte.fb15.tu-dortmund.de/link.php

und natürlich die Ariadne Datenbank die sich speziell mi  der Frauenforschung beschäftigt

http://www.onb.ac.at/ariadne/ariadne_datenbank.htm

5. Übungsaufgabe

Schlagwörter:

 Frauengeschichte

Frauen 50er Jahre, Österreich

Film 50er & wiederaufbau, Österreich

Österreich im Wiederaufbau

Situation nach krieg

Trümmerfrauen

Wirtschaftswunder

Typischen (klischeehaftes) Bild der Frauen

Frauen und beruf

Vermittlung des Frauenbildes

Amerikanische Vorbilder

Ausbildung und Arbeit

Familienpolitik 50er

Frauenbilder die vermittelt werden im film

 

Zum Thema Frauen im Wiederaufbau gibt es sehr viele Treffer. Vieles wird sehr allgemein behandelt in den allgemeinen Büchern zur Geschichte der Frauen, aber es gibt auch viele spezialisierte Werke. Wie allerdings das gewünschte, klischeehaftige Bild war erfährt man am besten über damalige Zeitschriften, Ratgeber oder eben aus den damals produzierten Filmen. Alles in allem gibt es gerade für dieses Thema mehr als genug Material.

4. Übungsaufgabe

Es ist eine Schwierigkeit in den Enzyklopädien etwas zu finden, was die allgemeine Suchanfrage übersteigt. So hatte ich auch das Gefühl bei meinem Thema „Das Frauenbild im Wiederaufbau. Verglichen mit österreichischen Filmen der 1940er und 1950er Jahren.“

 

Natürlich fand ich einiges über Nachkriegszeit, Marshallplan, Trümmerfrauen usw. Allerdings wollte ich diese allgemeinen Themen nur in einen kurzen Kapitel anreißen, um zu vermitteln welche Ausgangssituation bestand. Die Männer waren im Krieg, die Frauen mussten arbeiten um Ihre Familie zu ernähren. In wirtschaftlichen Aufschwung der 1950er Jahre wurde der Wunsch laut, die Frauen wieder aus den Arbeitssituation zu entfernen und sie wieder zu ihrer Familie zu schicken wo sie sich fast ausschließlich um Kinder und Haushalt zu kümmern hatte. In den österreichischen Filmen der 1950er Jahre boten sich einige Frauencharaktere die genau dies vermittelten aber es gab auch immer Charaktere, meistens die lustigen oder älteren Rollen, die aus diesem Klischee ausbrachen. Daher beschäftigte mich eher der Schein wie es sein sollte, aber in der Realität so gar nicht war. Und das Frauenbild in den 1940er Jahren bis 1950er Jahren wird einfach in so allgemeinen Nachschlagewerken nicht behandelt.

 

Sehr viel fand ich auf der Uni Hauptbibliothek. Hier gibt es von Benimmbüchern, Haushaltsratgeber, ja sogar alte Zeitschriften die wie heute, das perfekte Frauenbild vermittelt haben. Gerade in Benimmbüchern findet man einige Informationen wie es gerne gesehen werden sollte. Diese Bücher sind nicht wie der heutige Knigge von Elmayer. In Benimm und Haushaltsratgeber war fast eine gesamte Lebensanleitung für Frauen, die Tipps zu Haushalt, Kindererziehung, Kochen, Umgang mit Geld, Umgang in der Ehe, Wochenplänen, Putzplänen usw. gab.

 

Zur Filmgeschichte bzw. Filme der 50er Jahre fand ich sehr viel auf der Fachbereichsbibliothek der Theater-, Film- und Medienwissenschaft. Allerdings ist es hier auch wieder so, dass die Bücher zu Filmgeschichte wieder sehr allgemein gehalten werden. Hier muss man ganz genau nach Schlagwörtern wie „Frauen im österreichischen Film“ suchen da man sonst wieder nur allgemeine Informationen bekommt.

 

Antel, Franz; Winkler, Christian F.: Hollywood an der Donau. Geschichte der Wien-Film in Sievering. – Wien: Verlag der österreichischen Staatsdr., 1991.

 

Auderlitzky, Christa: Vom netten Mariandl zur schamlosen Annabella. Eine feministische Analyse der Frauenbilder im österreichischen Spielfilm der Sechzigerjahre. – Wien: Universität Wien, Dipl. Arb.,1992.

 

Bandhauer-Schöffmann, Irene (Hrsg.): Wiederaufbau Weiblich. Dokumentation der Tagung „Frauen in der Österreichischen und Deutschen Nachkriegszeit“. – Wien; Salzburg: Geyer-Edition, 1992.

Bauer, Alfred: Deutscher Spielfilm Almanach. Bd. 2 1946-1955.- München: Filmbuchverlag Winterberg, 1981

 

Beck, Fritz: Benimm dich. Die wichtigsten Regeln der guten Umgangsform in allen Lebenslagen. – Wien; München: Pechan. 1957.

Bolognese-Leuchtenmüller, Birgit: Frauen der ersten Stunde 1945-1955. – Wien: Europaverlag, 1985.

 

Deissen, Eva: Aus der dunklen in eine helle Zeit. Frauengeschichten aus den Aufbaujahren. 1945-1955. ARGE Generationsdialog (Hrsg.). – Wien: Echomedia Verlag, 2005.

Delille, Angela; Grohn, Andrea: Blick zurück aufs Glück. Frauenleben und Familienpolitik in den 50er Jahren. – Berlin: Elefanten-Press, 1985.

 Däubler-Gmelin, Herta: Frauenarbeitslosigkeit oder Reserve zurück an den Herd!. – Reinbeck bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag, 1977.

Firnberg, Herta; Rutschka, Ludwig S.: Die Frau in Österreich. – Wien: Verlag des österreichischen Gewerkschaftsbundes, 1967.

 Fritz, Walter: Geschichte des österreichischen Films. Aus Anlaß des Jubiläums 75 Jahre Film. – Wien: Bergland Verlag, 1969.

Hlawka, Ulrike: Die Frauenarbeit in Österreich. Geschichte und Untersuchung der heutigen Situation. – Graz: Diss., 1968.

Kleindel, Walter: Die Chroniken Österreichs. – 1994

Jagschitz, Gerhard; Mulley, Klaus-Dieter: Die „wilden“ fünfziger Jahre. Gesellschaft, Formen und Gefühle eines Jahrzehnts in Österreich. – St. Pölten; Wien: Verlag Niederösterreichisches Pressehaus, 1985.